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So, endlich mal wieder ein Produkttest!

Als ich zu Vegan gewechselt bin, stoplerte ich auch über glutenfreie Produkte, probierte aber nie wirklich welche aus (außer Nudeln, und die waren … nunja :-{ )

Als eine Bekannte von mir sagte, sie dürfe kein Gluten essen, hatte ich doch geringfügig Schwierigkeiten, etwas für sie zu finden. Als ich dann zum Brunch zu ihr kam, hatte sie aber etwas besorgt: reine Dinkelbrötchen. Ich war doch sehr verwundert und sagte: Ich denke, Du darfst kein Gluten zu Dir nehmen?

„Ja“, sagte sie.

Ok, aber … Dinkel ist auch Gluten. Es ist die Urform von Weizen!!?

„Nö, das zählt nicht.“

???

Nun, sie ist auch wieder einer der Menschen, die behaupten, gegen etwas allergisch zu sein – was dann gar nicht stimmt. Aber, es ist ihre Sache, wenn sie meint, sowas behaupten zu müssen.

Nichtsdestotrotz habe ich mich dadurch angestiftet gefühlt, glutenfreies Zeug doch mal zu testen, auch, weil ich meinen Gluten-Konsum senken will.

Die Mixtur hat folgende, wenige Zutaten: Maisstärke, Leinsamenmehl, Buchweizenmehl, Erbsen- und Reiskleie, Apfelfaser, Zucker, Guarkernmehl und Salz.

Ich habe noch andere Mischungen gefunden, aber die hatten alle weitaus mehr Zutaten, also nahm ich diese hier mit für 4,49€. In anderen Geschäften habe ich die auch für 4,95€ gesehen.

Was man noch dazu gibt ist Hefe (frisch oder trocken), Salz und Wasser.

Die Mixtur heißt „Brotmix dunkel“, aber ich finde, das ist doch eher überzogen. Dunkel ist da gar nichts und suggeriert auch das Falsche, meiner Meinung nach.

Ich habe die ganze Packung auf einmal gemacht, also 1kg Puder-Zeugs mit 1.260ml Wasser und 1 Würfel Hefe (ich hab einen ganzen Würfel genommen – 40g – obwohl es nur hätten 32g sein sollen …) und etwas Salz.

Die Mixtur wird ca. 7 Minuten geknetet, dann in der Brotform 40 Minuten gehen gelassen, dann mit Öl bestrichen und bei 190°C 60 Minuten gebacken. Vor dem Anschneiden soll man es komplett auskühlen lassen.

Alles hat sehr gut funktioniert, aber ich wäre nicht ich wenn ich nicht dem Brot noch einen Kick verpasst hätte durch eingeweichte Rosinen und einem Topping, über das ich lieber schweige. Ja, ja, auch bei mir gehen mal Sachen schief. Aber das war meine Schuld, nicht die des Brotes.

Das Brot anzuschneiden war etwas schwierig, denn es hatte eine etwas gummiartige Konsistenz.

Der pure Geschmack war buchweizen-lastig. Und ich mag keinen Buchweizen. Nun, ich hatte bei 8% Inhalt auch nicht erwartet, dass der vorschmecken würde.

Aber: mit etwas Butter und Orangen-Marmelade oder etwas anderem, starken im Geschmack ist es eine super Alternative zu „normalem“ Brot.

Da ich einen riesigen Laib Brot hatte, habe ich ihn komplett aufgeschnitten und eingefroren. Jetzt habe ich für etwa 2 Wochen Brot zu Hause.

Ich denke, ich werde das auf jeden Fall noch einmal probieren, aber das nächste Mal vielleicht mit Röstzwiebeln oder etwas Kümmel und anderen leckeren Gewürzen. Vielleicht stelle ich auch ein komplett süßes Brot her mit Milch (Hafermilch) anstatt Wasser und nur einer Prise Salz – und ich werde sehen, ob es dann immer noch funktioniert.

Außerdem werde ich bestimmt 4 Portionen aus der Packung machen. Vielleicht auch 4 verschiedene Brote auf einmal oder so? 😀

Also, zusammenfassend kann ich diese Mischung sehr empfehlen.

Eure Davina

Finally, I can write a product test in English! YES! I remember I had seen the products of this German group at tesco in Scotland, when I bought a package of that stuff last week.

Well, here it is now:

When I switched to being a vegan some three years ago it was inevitable to stumble over other special products.

I never tried a glutenfree thing before (well, not on purpose), except some noodles (which have been gross!), but now it was time for it.

An aquaintance of mine said she must not eat any gluten so I struggled finding something for our brunch we wanted to have. Once there at her house, she had some spelt flour rolls there. I was quite astonished and asked her: I thought you must not eat any gluten?

„Yes“ she said.

Ok, but … spelt is gluten, too. It´s the archetype of wheat!?

„No, that doesn´t count“

???

Well, she´s one of those saying she´s allergic to something but isn´t at all, what I really hate when people do that, but anyway – it´s her own business.

Nevertheless I was inspired by that to finally test such a stuff, also because I want to reduce my gluten consumption, too.

The mixture contains the following, few ingredients: corn starch, flaxseed flour, buckwheat flour, pea bran, rice bran, apple fibre, sugar, guar flour and salt.

I came across some other mixtures which have far more ingredients than that bit, so I decided to buy this one.

Here it costs between 4,49€ and 4,95€ for 1kg.

What you want to add is yeast (fresh or dried), salt and water.

The mixture is called „Bread mixture, dark“, but to a German who likes her dark bread it´s more of a joke 😉

Dark bread usually means it contains sour dough and strong flour varieties.

I prepared the complete package at once, so I had 1kg powdery stuff mixed with 1.260ml water and fresh yeast (I took a whole dice, that´s 40g – usually you would need just 32g for this bread) and some salt.

The mixture shall be kneaded for around 7 minutes, then it´s left for around 40 minutes right in the loaf pan, until its size has doubled.

Brush some oil over the surface, then bake for around one hour at 190°C. Leave to completely cool before cutting.

All went very well, and it wouldn´t be me if I would not have tried to give this bread an extra kick with some raisins (soaked the night before) – and a slightly different surface. But of that I better keep shut, as it didn´t taste that good … But it was my fault, some experiments just shouldn´t be done.

Cutting the bread is slightly awkward. It has quite a rubbery consistency.

The pure taste is very buckwheat-ish. And I don´t like buckwheat at all. Well, I didn´t expect it would taste that „strong“ as there´s just 8% in that mixture.

But: with some butter and marmelade or some other strong taste it´s a great alternative to „normal“ bread.

As I had a huge loaf of bread I cut it into slices and put it into the deep freezer – this one loaf will last for two weeks now.

I think I will try it again, but the next time I might add some roast onions or maybe some caraway and other nice spices. Maybe I will do a complete sweet mixture and add milk (oat milk) instead of water and just a pinch of salt – I´ll see if this will still work.

Also, I will surely make 4 portions of the packet. Maybe four different loafs at once or whatever 😀

So, summing up I can recommend this bread.

Yours Davina

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