Und wieder eine Kürbissuppe – so lecker! ~ Another pumpkin soup – so delicious!

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Ich habe ihn wieder gefunden – den Hayato-Kürbis! So gut im Geschmack, dass er sogar meinen geliebten Butternut verdrängen könnte …

Hier ein absolut geniales Rezept – welches für Allesesser, Vegetarier und Veganer gleichermaßen zuzubereiten ist.

Für Veganer einfach den Käse in der Suppe und im Topping weglassen.

Für Allesesser und Fleisch-nicht-verzichten-könner einfach etwas geräucherten Bauch kross braten und zum Topping geben.

Man nehme:

200g frische Shiitake
5 Schalotten, in dünnen Scheiben
1 Tl Agavendicksaft
Salz & Pfeffer

1 Schalotte, gewürfelt
1 kleine Knoblauchzehe, in Scheiben
1 Tl Cumin
1 Hayato Kürbis, geschält
1 mittelgroße Zucchini, geschält und geputzt
1 kleine Süßkartoffel, geschält
1 großes Stück Ingwer, geschält, gerieben
2 Tl Currypulver
1 Prise Muskat
Salz & Pfeffer
750ml Brühe

25g Parmesan, gerieben
50g gereifter Cheddar (je älter desto besser), gerieben
Süß-sauer eingelegter Kürbis

Für das Topping:
In einer Pfanne in Öl die Schalotten auf mittlerer Stufe schmelzen lassen. Das dauert eine ganze Weile und sollte als allererstes gemacht werden. Sind die Zwiebeln fast gar, den Agavendicksaft und die Pilze zufügen und alles solange braten, bis es schön goldbraun und karamellisiert ist. Abschmecken und warm halten.

Die Suppe:
In der Zwischenzeit in etwas Öl in einem Topf die kleingeschnittene Zwiebel mit dem Knoblauch und dem Cumin 5 Minuten andünsten. Das Gemüse in gleich große, grobe Stücke hacken und zu den Zwiebeln geben. Alle Gewürze zufügen, Brühe angießen und solange kochen, bis der Kürbis weich ist. Die Suppe gut durch pürieren. Suppe vom Herd nehmen und die Hälfte des Käses einrühren, bis er geschmolzen ist.

Beim Anrichten das Topping auf der Suppe verteilen, den Käse, etwas süß-sauer eingelegten Kürbis dazu und voila! Fertig ist ein Soulfood.

Eure Davina

I have recovered it – the Hayato squash! So delicious in taste that it can even push my beloved butternut aside …

Here I have an ingenious recipe, which can be used for omnivores, vegetarians and vegans at the same time.

Making it vegan just don´t add the cheese. For those who must have their meat just take some fried, crispy bacon and crumble it over the soup.

You will need:

200g fresh Shiitake mushrooms
5 shallots, in thin slices
1 tsp agave syrup
Salt & pepper

1 shallot, diced
1 small garlic clove, sliced
1 tsp cumin
1 Hayato squash, peeled
1 medium sized zucchini, peeled
1 small sweet potato, peeled
1 big chunk ginger, peeled, grated
2 tsp curry
1 pinch nutmeg
Salt & pepper
750ml stock

25g Parmesan, grated
50g mature Cheddar, grated
Sweet-sour canned squas

For the topping:
Heat up some oil in a pan with lid, melt the onions at medium heat in it. That may take quite a while and should be done at first. As soon as the onions are nearly done, add the agave syrup and mushrooms and fry everything until golden brown and caramelised. Season to taste and keep warm.

The soup:
In the meantime, while the onions are melting, put some oil into a pot, add the thinly sliced onion together with the garlic and cumin and sweat for a while. Cut the veggies into equal sized pieces and add to the onions. Add all spices, the stock and cook until the pumpkin is soft. Puree the soup thoroughly, take away from the flame and add half of the grated cheese. Stir until melted.

At serving, add the topping, some sweet-sour canned pumpkin and cheese, and voila! the soulfood is ready

Your Davina

Line und Stoffel

Es war ruhig auf meinem Blog – teils aus Streß, teils weil ich noch einmal eine dicke, fette Erkältung bekommen hatte. Ich war zu gar nichts mehr fähig dieses Mal, und auch ist sie mir böse auf die Lungen geschlagen.

So, aber nun Schluss mit Erklärung und her mit diesem Schmankerl:

Ca. 86 Jahre altes Kleinod

Was ihr hier auf den Bildern seht, die da noch folgen, ist ein uralter Adventskalender, in Sütterlin verfasst.

Dieser Kalender bedeutet ein kleines Universum für mich, denn ich wuchs damit auf. Und ich bin nur die letzte in der Reihe.

Line und Stoffel, wie es damals noch hieß, erschien in dieser Version 1930. Natürlich ist alles daran handgeschrieben und gezeichnet und eines der absolut liebevollsten und bezauberndsten Bücher, was ich je in den Händen hielt.

Meiner Mutter, Jahrgang 1943, wurde schon daraus vorgelesen. In einer dunklen Zeit wie die nach dem Krieg und mit einer Mutter (also meine Oma), die selbst eines der armen verstoßenen Kinder war und sehr herzlos, muss das in der Weihnachtszeit ein winziges Stück des Glücks für meine Mutter gewesen sein.

Meine Mutter hatte zwei Geschwister und auch denen wurde natürlich daraus vorgelesen.

Als dann meine Mutter selbst das erste Kind bekam, meinen großen Bruder, las sie ihm den Kalender vor. Dann kamen meine Schwester – und noch einmal 7 Jahre später ich.

Line und Stoffel sind ein Teil meines Lebens. Durch dieses Buch habe ich schon, ich glaube in der 3. Klasse, angefangen, Sütterlin zu lernen. Es war eines der wenigen Bücher, welches etwas Nähe zu meiner Mutter ausgelöst hat.

Wie auch für meine Mutter waren Line und Stoffel ein kleines Stück des Glücks für mich. Daher bekniete ich auch meine Mutter jahrzehntelang, mir in der Adventszeit daraus vor zu lesen, und das obwohl ich beim letzten Mal schon 30 oder 31 war.

Natürlich konnte ich es selbst lesen, aber da ich keine gute Mutter hatte, waren diese Kleinigkeiten, wo sie mal meine Mutter war, einfach unendlich kostbar.

Zum Glück hat meine Mutter mir das Buch ein paar Jahre vor ihrem Tod überlassen.

Ich scannte es dann ein, bearbeitete es im Photoshop und löschte sorgfältig das Sütterlin heraus und fügte die übersetzten, bzw. heute lesbaren Texte ein. So erhielten mein Bruder und meine Schwester je ein Exemplar für ihre Kinder. Da beide kein Sütterlin können, bzw. mein Bruder nur rudimentär, war es nur logisch, dass ich das für sie machte.

Wie es mit vielen Büchern so ist, wurde Line und Stoffel in nachfolgenden Jahren immer wieder bearbeitet und aus Stoffel wurde dann der Name Peter (warum auch immer!). Es gab noch Auflagen von 1945 (vielleicht habe ich auch diese zu Hause, aber das kann ich nicht mehr bestimmen. Laut dem ZVAB muss es wohl um 1933 gedruckt worden sein.)

Ich möchte das heute mit euch teilen, um bei dem tristen, grauen Wetter ein wenig „Awwww“ in euren Tag zu bringen.

Alles Liebe, Eure Davina

PS: In zwei Monaten ist Heiligabend, nur mal so nebenbei 😉 😀

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Auswanderungs-Entwicklung ~ emigration development 2

Old Man of Storr

Old Man of Storr

Stück für Stück geht es voran. Ganz von allein.

Ich lasse alles seinen Lauf, arbeite daran, wann es mir gefällt.

Hetzen bringt nichts.

All das, was ich die Jahre zuvor immer wieder gemacht habe – Dinge vorantreiben zu wollen, die Ungeduld in Person sein, Dinge zu schnell anzugehen – ist wie weggeblasen bei diesem Thema.

Natürlich habe ich meine Listen und meine Planungen im Kopf. Die Recherchen laufen, aber ohne Druck. Die Dinge kommen zu mir, wenn die Zeit dafür reif ist.

Wäre ich zum Beispiel alleine und würde den Umzug mit einem 3,5 Tonner alleine machen, würde sich die Fähre lohnen. Dauert zwar viel länger, wäre dafür aber stressfreier. Da ich nun aber zwei Helferlinge haben werde, wird es mit einem 3,5 Tonner und der Fähre zu teuer. On the road ist da angesagt – entweder durch den Euro-Tunnel (knapp unter 200,00€) oder mit einer Fähre von Calais nach Dover/Folkstone (knapp über 200,00€).

Lange habe ich darüber gebrütet, was ich mit meinem Auto mache. Ich habe mit ein paar Menschen gesprochen, was sie machen würden. Ich habe mit meiner Auswanderer-Bekannten (die tatsächlich schon 14 Jahre drüben ist) gesprochen. Mein Bauchgefühl sagte mir: Behalten! Ihre Meinungen: Behalten!

Ok, gebongt. Ich gebe meine kleine Rennsemmel nicht mehr her. Bis das der TÜV uns scheidet … oder besser MOT, wie er in GB heißt.

So fügt sich alles zusammen.

Dank dem Internet konnte ich schauen, was ich alles dort drüben bekommen kann, was es hier auch gibt. Eigentlich mehr aus Spaß als aus echtem Interesse. Es lebe die Globalisierung! Ich komme an und bin gleich schon versorgt mit den Dingen des täglichen Lebens, die ich hier auch habe. Und selbst wenn nicht: Auch kein Problem, es gibt immer Alternativen.

Komisch, ich wünschte nur, ich wäre so flexibel, was auch meine Katzen anbelangt. Denn da habe ich die Un-Flexibilität gepachtet!

Ich ernähre meine Katzen mit vollwertigem Futter, was 70%+ Fleischanteil hat. Nach vielem durch- und herumprobieren bekommen meine Kinder nun das Futter von GranataPet. Nicht optimal, aber das, was ich mir leisten kann (noch).

In Schottland werde ich weniger verdienen als hier. Tierhaltung ist aber teurer als hier. Ich habe einen Tag lang recherchiert. Es gibt auch dort hochwertigere Futtersorten – aber der Preis ist einfach abartig. Ich kann aber auch nicht auf so ein Drecksfutter wie Whiskas, Iams und Royal Canin gehen – das kann ich mit meinem Gewissen gegenüber meinen Katzen nicht vereinbaren. Das wäre so, als würde ich jetzt von gesunder, frischer Ernährung auf eine Allein-Ernährung mit McDonalds und Co. umschwenken. Geht gar nicht.

Nun, zooplus gibt es dort auch. Super! Und siehe da – mein DEUTSCHES Futter GranataPet ist auch in GB erhältlich. Sogar billiger als hier! Ok, natürlich weiß ich nicht ob es das Futter auch in Zukunft noch dort geben wird und ob es dann auch noch günstiger als hier sein wird. Aber es ist beruhigend, dass eine Deutsche Marke es auch bis dorthin geschafft hat.

Warum ich solche „Kleinigkeiten“ recherchiere?

Um vorbereitet zu sein. Diese Vorbereitung nimmt mir die Angst. Es gibt mir Sicherheit. Und ich weiß, dass ich mein Leben in vielerlei Hinsicht einfach nur eins-zu-eins in ein anderes Land transferiere.

Ich bin dankbar für diese Chance, und dankbar, dass meine Angst vor diesem Schritt verschwunden ist. Ich freue mich auf meine Zukunft und auf alles, was da noch kommt.

Ich hatte so ein schlimmes Jahr und bin stärker als je zuvor daraus hervor gegangen. Vielleicht war das einfach nur eine Vorbereitung darauf?

Ich habe absolut keinen Zweifel daran, dass ich nächstes Jahr um diese Zeit in Schottland lebe.

Aber bis dahin gibt es noch viel zu tun, sehr viel zu tun.

Ich bin bereits dabei, meinen Haushalt aufzulösen. Ich habe viel zu viele Bücher, die ein neues zu Hause suchen, ebenso wie CD´s und DVD´s, Dekosachen und anderen unnötigen Ballast.

Jetzt ist auch eine super Gelegenheit mein Leben im großen Stil zu entrümpeln. All die Dinge, von denen ich dachte „Die könnte man ja nochmal gebrauchen“ werden verschwinden. All die Sachen, die man immer mit sich rumschleppt, werden entsorgt – entweder durch verkaufen, verschenken oder Sperrmüll.

Diese Philosophie habe ich mir schon in den vergangenen Jahren zugelegt und habe rigoros Dinge weggeschmissen oder verschenkt.

Es tut gut, sein Leben zu entrümpeln. Und jetzt – da ich gehen werde – sehe ich erst, wie praktisch das auch ist.

Was auch sehr erstaunlich ist: Viele meiner Sachen gehen jetzt plötzlich kaputt, so als hätten sie gerade so lange durchgehalten bis zu diesem Entschluss. Natürlich, Dinge gehen immer kaputt, aber alle auf einmal? Das ist schon sehr merkwürdig.

Ich bin auch ganz erstaunt über meine plötzliche Flexibilität was die Zukunft meiner Möbel anbelangt, denn an sich werde ich so gut wie nichts mitnehmen. Viele meiner Mittelalter-Möbel werden dann als Sitzgelegenheiten und Stauraum herhalten, sowie meinen neuen Kleiderschrank und vielleicht auch als Tisch. Bisher war es so, dass ich Mittelalter mit Daily Life strikt getrennt habe. Kommt Besuch, kann dieser anhand meiner Wohnung nicht sehen, dass ich eigentlich mittelalter-verrückt bin.

Einige Dinge gibt es, von denen ich mich (noch) nicht trennen kann, aber vielleicht findet sich bis dahin auch noch eine Lösung dafür.

Das LOSLASSEN im Allgemeinen funktioniert im Moment jedoch unwahrscheinlich gut – und spendet ein Freiheitsgefühl, wie ich es so noch nicht erlebt habe.

Besser spät als nie, nicht wahr?

Eure Davina

Step by step it´s moving forward. Of its own volition.

I let it go, work on it from time to time, just like I want it.

Rushing is of no good.

All what I´ve done all those past years – pushing things, being the impersonated impatience, going on things far too fast – has just went away with this issue.

Of course I have my lists and all the planning in my mind. The research is running, but without any pressure. I know that things come when it´s time for them to come.

Just an example what I found out yet: Would I do my relocation alone, a trip with a 3,5 tons vehicle on a ferry would perfectly fit. Indeed, the trip would take longer, but it would be more stress free. But, as I recently got two helpers, it´s going to be far too expensive using the ferry. On the road it is, then – either through the Euro-tunnel (slightly under 200,00€) or with the ferry from Calais to Dover/Folkstone (more than 200,00€).

Now and then I thought about the question: what I will do with my car? I have spoken to some people what they would do. I have spoken with my acquaintance who went to Scotland some 14 years ago. My guts tell me I should keep the car. Their opinions: Keep the car!

Ok, that´s settled then. I won´t give my little runabout away. ´Til MOT do us part!

So, everything falls into place.

I looked for some stuff online, if it´s available over there, too. It was more out of fun than real interest. But: Here´s to globalisation! I will arrive and I´m already taken care for with all I need for my daily life, all the little things I have here, too. Elsewise, who cares? There´s always an alternative for me.

Funny though, with my cats I´m not that flexible. I wish I would be though.

I feed my cats with more or less high quality food, which contains 70%+ meat. After a long time trying this and that I got stuck with a brand called GranataPet. It´s not ideal, but it´s the best of what I can still pay for.

I will earn less money in Scotland. But keeping of animals is more expensive there. I researched a whole day. There´re also nice, high quality cat food brands – but the price is just hilarious. But I will never use those crud cat food brands like Whiskas, Iams and Royal Canin – I just can´t feed my cats with stuff like that with a clear conscience. It would be as if I would move away from a good, healthy and fresh diet to McDonalds every day! That´s a no-go.

Anyway, zooplus is in the UK also available. Great! And, oh, look at that! They have my GERMAN cat food in stock – and even less expensive than here! Sure, I have no clue if I can still order that food next year and if the price will have increased, but it´s quite soothing knowing this brand made it to the UK, also.

Why I research for such bits and bobs?

To be prepared. It takes the anxiety away. It gives me safety. And I know, that my life can easily be transferred one to one into another country, at least partly.

I am grateful for the chance given to me. I am grateful I overcame the anxiety which held me back all those years. I am very keen on my future and everything, that will come with it.

I had such a bad year and I´m stronger than ever before. Maybe that was all just the preparation for this step?

I have absolutely no doubt that I am living in Scotland next year at this time.

I have already started dissolving my household. I have far too many books, which are searching for a new home, as well as CDs and DVDs, decoration stuff and other unnecessary dead weight.

This is just the perfect time to clear out my life on a grand scale. All the things, of which I thought I would need again will go. All the things one carries around all the time but without using will be disposed – either by selling, giving away or throwing into the bin.

This philosophy is not new to me, as I already got rid of things by throwing or giving them away the past few years.

It feels just great to clear out your own life. And now, as I will go, I first see how useful this kind of acting is!

What´s also very astonishing: Many of my things suddenly break, as they have just kept up until this point in my life. Sure, things always break, but that many at once? I find that very curious indeed.

I´m also a bit surprised by my own flexibility nowadays in regards to the future of my furniture (which have been quite sacred to me), as I won´t take most of them with me. Instead, I will use many of my medieval furniture for sitting, stowage, closet and maybe as table. Until this point I never mixed my medieval life with my daily life so far. A visitor would never know I am medieval addicted when visiting me at home.

There are some things with which I just can´t part (yet), but maybe I will find a solution for that also.

Luckily, momentarily the LET GO works just perfect for me – and is providing me a feeling of freedom I have never experienced in that way ever before.

Better late than never, eh?

Yours Davina

Produkttest / Product test – Schär glutenfreies Brot / glutenfree bread

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So, endlich mal wieder ein Produkttest!

Als ich zu Vegan gewechselt bin, stoplerte ich auch über glutenfreie Produkte, probierte aber nie wirklich welche aus (außer Nudeln, und die waren … nunja :-{ )

Als eine Bekannte von mir sagte, sie dürfe kein Gluten essen, hatte ich doch geringfügig Schwierigkeiten, etwas für sie zu finden. Als ich dann zum Brunch zu ihr kam, hatte sie aber etwas besorgt: reine Dinkelbrötchen. Ich war doch sehr verwundert und sagte: Ich denke, Du darfst kein Gluten zu Dir nehmen?

„Ja“, sagte sie.

Ok, aber … Dinkel ist auch Gluten. Es ist die Urform von Weizen!!?

„Nö, das zählt nicht.“

???

Nun, sie ist auch wieder einer der Menschen, die behaupten, gegen etwas allergisch zu sein – was dann gar nicht stimmt. Aber, es ist ihre Sache, wenn sie meint, sowas behaupten zu müssen.

Nichtsdestotrotz habe ich mich dadurch angestiftet gefühlt, glutenfreies Zeug doch mal zu testen, auch, weil ich meinen Gluten-Konsum senken will.

Die Mixtur hat folgende, wenige Zutaten: Maisstärke, Leinsamenmehl, Buchweizenmehl, Erbsen- und Reiskleie, Apfelfaser, Zucker, Guarkernmehl und Salz.

Ich habe noch andere Mischungen gefunden, aber die hatten alle weitaus mehr Zutaten, also nahm ich diese hier mit für 4,49€. In anderen Geschäften habe ich die auch für 4,95€ gesehen.

Was man noch dazu gibt ist Hefe (frisch oder trocken), Salz und Wasser.

Die Mixtur heißt „Brotmix dunkel“, aber ich finde, das ist doch eher überzogen. Dunkel ist da gar nichts und suggeriert auch das Falsche, meiner Meinung nach.

Ich habe die ganze Packung auf einmal gemacht, also 1kg Puder-Zeugs mit 1.260ml Wasser und 1 Würfel Hefe (ich hab einen ganzen Würfel genommen – 40g – obwohl es nur hätten 32g sein sollen …) und etwas Salz.

Die Mixtur wird ca. 7 Minuten geknetet, dann in der Brotform 40 Minuten gehen gelassen, dann mit Öl bestrichen und bei 190°C 60 Minuten gebacken. Vor dem Anschneiden soll man es komplett auskühlen lassen.

Alles hat sehr gut funktioniert, aber ich wäre nicht ich wenn ich nicht dem Brot noch einen Kick verpasst hätte durch eingeweichte Rosinen und einem Topping, über das ich lieber schweige. Ja, ja, auch bei mir gehen mal Sachen schief. Aber das war meine Schuld, nicht die des Brotes.

Das Brot anzuschneiden war etwas schwierig, denn es hatte eine etwas gummiartige Konsistenz.

Der pure Geschmack war buchweizen-lastig. Und ich mag keinen Buchweizen. Nun, ich hatte bei 8% Inhalt auch nicht erwartet, dass der vorschmecken würde.

Aber: mit etwas Butter und Orangen-Marmelade oder etwas anderem, starken im Geschmack ist es eine super Alternative zu „normalem“ Brot.

Da ich einen riesigen Laib Brot hatte, habe ich ihn komplett aufgeschnitten und eingefroren. Jetzt habe ich für etwa 2 Wochen Brot zu Hause.

Ich denke, ich werde das auf jeden Fall noch einmal probieren, aber das nächste Mal vielleicht mit Röstzwiebeln oder etwas Kümmel und anderen leckeren Gewürzen. Vielleicht stelle ich auch ein komplett süßes Brot her mit Milch (Hafermilch) anstatt Wasser und nur einer Prise Salz – und ich werde sehen, ob es dann immer noch funktioniert.

Außerdem werde ich bestimmt 4 Portionen aus der Packung machen. Vielleicht auch 4 verschiedene Brote auf einmal oder so? 😀

Also, zusammenfassend kann ich diese Mischung sehr empfehlen.

Eure Davina

Finally, I can write a product test in English! YES! I remember I had seen the products of this German group at tesco in Scotland, when I bought a package of that stuff last week.

Well, here it is now:

When I switched to being a vegan some three years ago it was inevitable to stumble over other special products.

I never tried a glutenfree thing before (well, not on purpose), except some noodles (which have been gross!), but now it was time for it.

An aquaintance of mine said she must not eat any gluten so I struggled finding something for our brunch we wanted to have. Once there at her house, she had some spelt flour rolls there. I was quite astonished and asked her: I thought you must not eat any gluten?

„Yes“ she said.

Ok, but … spelt is gluten, too. It´s the archetype of wheat!?

„No, that doesn´t count“

???

Well, she´s one of those saying she´s allergic to something but isn´t at all, what I really hate when people do that, but anyway – it´s her own business.

Nevertheless I was inspired by that to finally test such a stuff, also because I want to reduce my gluten consumption, too.

The mixture contains the following, few ingredients: corn starch, flaxseed flour, buckwheat flour, pea bran, rice bran, apple fibre, sugar, guar flour and salt.

I came across some other mixtures which have far more ingredients than that bit, so I decided to buy this one.

Here it costs between 4,49€ and 4,95€ for 1kg.

What you want to add is yeast (fresh or dried), salt and water.

The mixture is called „Bread mixture, dark“, but to a German who likes her dark bread it´s more of a joke 😉

Dark bread usually means it contains sour dough and strong flour varieties.

I prepared the complete package at once, so I had 1kg powdery stuff mixed with 1.260ml water and fresh yeast (I took a whole dice, that´s 40g – usually you would need just 32g for this bread) and some salt.

The mixture shall be kneaded for around 7 minutes, then it´s left for around 40 minutes right in the loaf pan, until its size has doubled.

Brush some oil over the surface, then bake for around one hour at 190°C. Leave to completely cool before cutting.

All went very well, and it wouldn´t be me if I would not have tried to give this bread an extra kick with some raisins (soaked the night before) – and a slightly different surface. But of that I better keep shut, as it didn´t taste that good … But it was my fault, some experiments just shouldn´t be done.

Cutting the bread is slightly awkward. It has quite a rubbery consistency.

The pure taste is very buckwheat-ish. And I don´t like buckwheat at all. Well, I didn´t expect it would taste that „strong“ as there´s just 8% in that mixture.

But: with some butter and marmelade or some other strong taste it´s a great alternative to „normal“ bread.

As I had a huge loaf of bread I cut it into slices and put it into the deep freezer – this one loaf will last for two weeks now.

I think I will try it again, but the next time I might add some roast onions or maybe some caraway and other nice spices. Maybe I will do a complete sweet mixture and add milk (oat milk) instead of water and just a pinch of salt – I´ll see if this will still work.

Also, I will surely make 4 portions of the packet. Maybe four different loafs at once or whatever 😀

So, summing up I can recommend this bread.

Yours Davina

Oops!!! Saturday´s pic

Sorry! Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich tatsächlich die gleichen Bilder zweimal gepostet habe! Asche auf mein Haupt!

Hier also gleich drei Stück, und die habe ich noch nicht gepostet … hoffe ich 😀

Sorry! I didn´t realise I posted the same pictures twice! Mea culpa!

So, here´re three at once … and hopefully you haven´t seen them yet 😀

Oil rig, Invergordon

Oil rig, Invergordon

Siblings!!!

Siblings!!!

Collieston bay, Aberdeen

Collieston bay, Aberdeen