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Porridge … jaja, Haferschleim.

War eigentlich noch nie meins. Meine Mutter kochte ihn immer mit Wasser und Salz und so MUSSTEN wir den essen. Ich finde ihn auch heute noch absolut widerlich.

ABER, dann war ich in Schottland und stürzte mich mutig in das Abenteuer Hafergrütze.

Und ich LIEBTE sie!

Mein damaliger Hausherr vom B&B hat Porridge nämlich mit Milch und etwas Zucker gemacht und dann konnte man sich den Haferbrei noch verfeinern. Seitdem gehört dieses Essen zu meinen Wohlfühl-Essen und manchmal auch zum Frühstück.

In einem Buch von Jamie Oliver habe ich dann gleich 4 Rezepte auf einmal gefunden, um daraus ein wahres Gedicht zu machen.

Jetzt habe ich meine eigene Version, allerdings habe ich dafür immer schottische Porridge-Flocken zu Hause. Bisher habe ich noch keine Haferflocke gefunden, die dem Nahe kommt, wie die Schotten die machen.

Keine Ahnung, wo der Unterschied sein soll, aber es ist einfach so. Oder – und das gebe ich gerne zu – es ist meine Verstocktheit, da ich diese schottische Erfahrung nicht mit Deutschen Haferflocken zubereiten will?

Nun denn, auf zum Porridge Kochen:

Grundrezept:
40g Porridge Haferflocken
250ml Hafer-Mandelmilch
1 Prise Salz
1 El Agavendicksaft
Alles auf kleiner Flamme für ca. 10 bis 15 Minuten kochen, bis er gut eingedickt und sämig ist.

Verfeinern:
1 Msp. Zimt

Belag:
frische oder Tiefkühl-Himbeeren
1 Banane, in Scheiben
Mandelblättchen, in der Pfanne golden geröstet
Kokosraspeln, in der Pfanne golden geröstet

Variationen:

Millionen! 😀

Man kann Kakaopulver gleich beim Kochen dazugeben, Zimt, Kardamom, Nelke, Vanille … all die herrlichen Gewürze, die unser Leben uns zu bieten hat! Man kann alle Sorten Früchte nehmen (Trauben schmecken auch toll), oder z.B. auch Studentenfutter darüber geben. Cranberries eignen sich auch gut.

Wenn man den Agavendicksaft weglässt, kann man sich später Zimt-Zucker darüber streuen und Lage für Lage abessen.

Ich habe schon ganze Schoko-Stücke hineingegeben.

Erstaunlicherweise ist dieses Frühstück, selbst wenn ich den Porridge weitest gehend „plain“, also nackig lasse, extrem sättigend. Besser als jedes Brot.

Er lässt sich am Abend gut vorbereiten, und man braucht ihn am nächsten Morgen nur noch einmal in der Mikrowelle zu erhitzen und dann die Beilagen zugeben.

Einfach ein tolles Essen.

Guten Appetit!

Eure Davina

It´s hard to describe what I´ve written in German as we have lots of names for porridge, and most of the words cause kind of a disgusted expression on faces. Porridge is something not popular and very neglected around here.

So, my story goes that my Mom used to make porridge when I was a kid. Just with water and lots of salt. I just hated it, it was gross.

BUT, then I went to Scotland, walked on the wild side and tried it out.

And I LOVED it!

My host in the B&B in the Lowlands made it with milk and a little bit sugar, and he had placed lots of stuff on the table to refine it. Since then this little dish is definitely one of my soulfoods, sometimes even my breakfast.

In one of my Jamie Oliver books I found 4 recipes to make the dish even more delicious.

So, today I have my own version, whereas I must say I always have Scottish Oats at home. I did not find any adequate alternative here. Ok, yes, I might be a bit obdurate with this, too, as I have not found out yet what the difference should be between those oats and ours.

Well then, here´s my version:

Basic recipe:
40g Porridge oats / rolled oats
250ml oat-almond milk
1 pinch of salt
1 tbsp agave syrup
Cook altogether in a pot on low heat for about 10 to 15 minutes, until it´s thick and smooth.

For refining:
1 pinch of cinnamon

Addings:
fresh or deep-frozen raspberries
1 banana, sliced
almond flakes, roasted until golden brown
desiccated coconut, roasted until golden brown

Variations:

Millions! 😀

You may want to add some cocoa powder while cooking, some cinnamon, cardamom, clove, vanilla … all those beautiful spicery available nowadays. You can take all sorts of fruits or nut mixtures, cranberries are also very delicious.

Leave the agave syrup and use cinnamon-sugar instead and eat it layer for layer.

I also added some nice chocolate pieces of my favourite dark chocolate.

Enjoy!

Yours Davina

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