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Vegan Scones

Hallo ihr Lieben!

Mein letzter Sonntag startete mit der Lust auf Scones.

Ich liebe Scones. Scones sind für mich der Inbegriff für die Insel. Bei meinem letzten Urlaub in Schottland habe ich mich öfter Nachmittags in einem kleinen Castle Café oder ähnlichem nieder gelassen, mir einen Plain Scone bestellt und es mir einfach nur gut gehen lassen.

Scones sind ganz einfach „arme Leute“ Brötchen, die am besten frisch gebacken schmecken. Schon nach wenigen Stunden bekommen sie eine Konsistenz und einen Geschmack, den man nicht mehr als ganz so lecker definieren kann.

Wer sich mit der Insel beschäftigt hat, hat bestimmt schon einmal den Begriff Cream Tea gehört. Angeblich soll die Tradition dieses Tees aus Cornwall kommen, andere behaupten, sie haben´s erfunden 🙂

Mir ist das egal, denn der Cream Tea ist ein Soulfood par excellence. Er besteht aus frischen Scones (mit oder ohne Rosinen, also „plain“ oder mit „raisins“), Clotted Cream, Erdbeermarmelade und frischen Erdbeeren. Dazu gibt es schwarzen Tee, natürlich gesüßt mit Zucker und Milch. Clotted Cream ist eine britische Spezialität die unglaublich lecker ist. Gemacht wird die Creme unter Erhitzen von Milch woraus sich der Rahm bildet, der dann wiederum glatt gerührt wird. Fettgehalt soll so bei 60% liegen, geschmacklich würde man eher vermuten bei 10% – denn leider schmeckt die Creme SO frisch, dass man gerne vergißt, was man da ißt 😀

Natürlich findet man diverse Variationen an Marmeladen und frischen Früchten, manchmal gibt´s auch keine Früchte.

Oder so wie in Schottland: Einfach nur mit gesalzener Butter und einer leckeren Marmelade.

Scones bestehen aus wenigen Zutaten, die man meistens im Haus hat. Ganz klassische Rezepte werden ohne Joghurt oder ähnlichem hergestellt.

Als ich vor drei Wochen meine Freundin in Warstein besuchte, hatte sie zur Begrüßung frische Scones gebacken, dazu gab es selbst gemachte Apfel-Fudge-Marmelade, Zitronen- und Orangen-Marmelade, Erdbeermarmelade, Tee … *seufz* Es war herrlich! Wie ein Stück Heimat (zumal sie einen sehr klassisch, sehr geschmackvoll englischen Einrichtungsstil daheim hat)

Dieses Rezept ist nun mein eigenes, aufgebaut auf dem klassischen Rezept und einem schottischen – und veganisiert:

150g Mehl,
1/2 gestr. Tl Backpulver,
1/2 gestr. Tl Natron und
1/4 Tl Salz sieben, sehr schnell

60g kalte Butter (vegane Margarine), schnell in kleinen Stückchen mit den Fingern einarbeiten, mit

100ml (Hafer/Mandel)Milch und
2 El (Soya)Joghurt schnell zu einem Teig verarbeiten.

Ich schlage den Teig nur kurz mit dem Kochlöffel und verteile ihn dann auf 4 Muffinförmchen.
Backen bei 190° 15-20 Minuten, bis sie goldbraun sind und kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleibt. Auskühlen lassen (damit sie fester werden) und dann mit Butter, Orangen-Marmelade, Lemon Curd etc. genießen ….

Meine kleine Erinnerung an wunderschöne Momente.

Noch eine Anmerkung: Viele Scones die ich hier schon gesehen habe sind winzig. Eigentlich sollten sie nicht die Größe eines Muffins haben, sondern sind meist eher wie ein Handteller (7-8cm) groß und bis 10cm hoch. Zumindest waren das bisher all die, die ich in Schottland an verschiedenen Stellen bekam.

Ich wünsche euch guten Appetit!

Vegan Scones

Hiya all!

Last Sunday started with a huge longing for Scones.

I just love Scones. To me Scones are THE epitome for the Isle. On my last Scotland visit this year I more than once had a nice cuppa tea in a Castle Café etc. with a lovely plain scone, some jam and salted butter. Just the perfect Soulfood to me.

Scones are just the buns of poor people, which taste best freshly baked. Yet after a few hours the consistency and taste aren´t that yummy anymore.

Those with interests in Great Britain have surely heard of the Cream Tea, whereas it still isn´t really clarified who invented it. It´s said, Cream Tea is originally from Cornwall.

I don´t care, to be honest, because Cream Tea is just Soulfood at it´s best. It contains fresh Scones (plain or with raisins), Clotted Cream, strawberry jam and fresh strawberries. Served with black tea, sweetened with sugar and some milk. It´s just perfect.

Of course there are many variations with other kinds of jams and fresh fruit, sometimes there is no fruit at all.

Or it´s like in Scotland: Just with salted butter and some lovely jam.

Scones are made of very few ingredients which one has normally at home. Classical recipes are done without any yoghurt or similar products.

When I visited my best friend in Warstein three weeks ago she prepared fresh Scones for us. We ate them with homemade apple-fudge-jam, lemon and orange marmalade, strawberry jam, tea … *sigh* It was just lovely! Like a piece of home (Especially because her interior style is very classic, tastefull English)

So, here´s the recipe now:

Sieve
150g flour,
1/2 levelled tsp baking powder,
1/2 levelled tsp baking soda and
1/4 tsp salt

Add 60g cold butter (vegan margarine), in small pieces, and work it fast into the flour until a crumbly mass has formed.

Add
100ml (oat/almond)milk and
2 tbsp (soy)yoghurt and fast mix it until a dough has formed. Put the dough into four muffin shells and bake at 190° for about 15 to 20 minutes, until they are golden brown and no dough sticks to a wooden stick anymore.

My little souvenir off lovely moments.

Just a small note more: Many scones I have seen are really tiny, but normally they should be quite huge, like about 7-8cm in diameter and up to 10cm high. At least I have gotten those big ones everywhere in Scotland.

Enjoy your tea 😀 !

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