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(please find the English version below)

Ja, ich hatte mal Zeit. Und ja, danach habe ich mich doch etwas geärgert, denn so viel Geschirr brauche ich sonst nur für ein Sonntags-Essen, und nicht nur für einen „popligen“ Salat 😀

Ich hatte endlich mal eine Kochbanane bekommen und im Internet gesehen, dass diese hauptsächlich für Curries als Bindemittel eingesetzt wird, da sie doch recht mehlig ist. Da ich aber erst ein Curry hatte, wurden schnell – nach einem anderen Rezept – scharfe Chips daraus.

Nun, so war der Plan.

Die Kochbanane schien reif zu sein, ließ sich aber extrem schlecht nackisch machen. Sie hat eine feste, dicke, sehr stabile Schale. Danach schnitt ich sie in dünne Scheiben und sollte sie dann für ca. 15 Minuten in Salzwasser kochen.

Nach schon 9 Minuten fingen die Scheiben an zu zerbröseln, also schüttete ich das ganze ab.

Nun sollten die Scheiben in Chili-Öl ausgebacken werden – das sollte angeblich schnell gehen.

Nein, ging es nicht. Die Scheiben wurden erst nach guten 15 – 20 Minuten, schwimmend in dem Öl, kross – und klebten wie ein Rösti aneinander.

Der Geschmack überzeugte mich auch nicht wirklich. Zwar war er wirklich gut, aber bis auf den leicht fruchtigen „Hintergrund“ schmeckten sie genauso, wie knusprige Bratkartoffeln schmecken.

Um Bratkartoffeln über einen Salat zu geben brauche ich keine Kochbanane zu kaufen. Zwar hat sie „nur“ 1,18 € gekostet, aber für das Geld bekomme ich 1 kg Kartoffeln von dem ich weitaus mehr habe ^^

Zu den Kräutern: Meine liebe Kollegin hat mir aus ihrem Garten netterweise Borretsch (für den ich sterben könnte), Pimpinelle (einfach nur himmlisch lecker!) und ein paar Blüten einer Gewürztagetes „Orange Gem“ mitgebracht. Verlesen, gewaschen und klein gehackt landeten all diese Leckereien dann auf einem wunderbar feinen, frischen Kopfsalat.

Dann noch eine in Würfel geschnittene, halbe Avocado und als Topping dieses Dressing:

6 Aprikosen, entsteint
2 El Rapsöl
1 El Weißweinessig
Pfeffer
1/2 Tl Salz
1 – 1 ½ Tl Senf
½ El Agavendicksaft
 Alles mit einem Pürierstab zu einem samtigen Dressing verarbeitet

Nun noch die abgekühlten Kochbananenchips drauf, und fertig war das Abendessen – und die Küche sah aus wie Sau.

Wie ging dieser herrliche Spruch nochmal?

„Die Küche sieht aus wie sau.

Ich habe das Licht ausgemacht.

Jetzt geht´s.“

😀

Guten Appetit!

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Lettuce with plantain-crisps, herbs and apricot-mustard-dressing

Yes, I had some spare time. And yes, after that I was a bit annoyed, because I had as many dishes as I usually just have with cooking a Sundays meal. And not just cooking a “piffling” salad 😀

Finally I have found a plantain at shopping and on the internet I saw that mostly it is used for making curries creamy. But as I recently had a curry I decided to make some hot crisps with it.

Well, that was the plan.

The plantain seemed to be ripe, but it was difficult getting rid of the solid, thick and very stable peel. After having removed it I cut the banana into thin slices. The recipe said it should be cooked for 15 minutes in some salted water.

Well, only after 9 minutes the slices began to crumble, so I drained them.

Now, the slices were supposed to be fried in Chili-oil for a short time. Again, this was not possible. It took about 15-20 minutes until they were crisp – and stuck together like a Rösti.

Also, the taste did not really convince me. It was very good, yes, but except a slight fruity taste in the background it tasted like a fried potato.

And to spread fried taters over a salad I don´t need to buy a rather expensive plantain.

The herbs: My lovely colleague gave me some borage (I could die for that), some burnet (simply heavenly yummy!) and some blossoms of a tagetes/marigold “Orange Gem”. After cleaning and cutting them I spread them over a lovely fresh and very delicate lettuce.

Half an Avocado, diced and on top this dressing:

6 apricots, pitted
2 tbsp rapeseed oil
1 tbsp white vine vingar
pepper
1/2 tsp salt
1 – 1 ½ tsp mustard
½ tbsp. agave syrup
 Mix until you get a smooth dressing

Now on the very top the cooled plantain crisps, and ready is dinner – and my kitchen looked like a mess.

How was the nice saying again?

“The kitchen looks like a mess.

I turned off the lights.

Now it´s ok.”

😀

Enjoy your meal!

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