Vegan leben heißt bewusst zu leben. Sich Gedanken über sein Essen zu machen und bei allen Produkten, die man kauft, auf die Inhaltsstoffe zu schauen.

Es heißt, sich um sein Essen kümmern und immer kochen zu müssen.

Es heißt, eingeschränkt zu sein und sich eigentlich, egal wohin man geht, sein Essen und Trinken mitbringen zu müssen.

Es heißt, eine Verantwortung zu erkennen und anzunehmen.

Und das ist Arbeit und anstrengend und Kräfte zehrend.

Aber es lohnt sich!!!

Ich quäle nicht mehr unnötig Tiere. Ich  tue der Umwelt etwas Gutes – und mir selbst.

Und dafür kann man ja wohl was von seiner eigenen Bequemlichkeit aufgeben, nicht wahr?

Und das alles ist es mir auch Wert, mehr Geld ausgeben zu müssen und mehr Aufwand zu haben. Ich kann endlich nach all den Jahren meiner Mutter Erde etwas zurück geben und vielleicht ein Stückweit für gutes Karma sorgen.

Ja, vegan ist schwer umzusetzen, vor allem wenn man auf dem Land lebt und nicht überall vegane Shops zur Verfügung hat oder vegane Restaurants.

Aber es ist eine gute Sache und wenn schon nicht für die Umwelt, dann wenigstens für einen Selbst.

Ich hoffe, ich werde dabei bleiben, und ich hoffe, die Welt wird sich wandeln und es werden bald die Veganer genauso normal sein wie die Vegetarier. Und ich hoffe, dieser Trend wird weiter anhalten und wird irgendwann dazu führen, dass die Menschen wieder in Einheit mit der Welt leben – und sie nicht mehr ausbeuten, ausrauben, vergiften und zerstören.

Und ich höre auch schon alle Gegenargumente – auch meines eigenen Realisten und Pessimisten. Aber hoffen wird man noch dürfen, oder? 🙂

Eure Davina

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