Tomaten-Brotsalat mit Rucola

Tomatenbrotsalat und Rucola ... einfach soooo lecker!

Tomatenbrotsalat und Rucola … einfach soooo lecker!

Ich liebe einfach diesen Salat – im Prinzip ist er nichts Neues, aber ich möchte ihn dennoch posten, da er einfach zuuuuu lecker ist.

Ihr braucht für 4 Personen als Abendessen:

Tomaten-Brotsalat:
12 feste Tomaten
1 schönes, kleines französisches Baguette
Salz und Pfeffer

2 EL Aceto Balsamico
6 EL Olivenöl
Fleur de Sel
Zerstoßener Pfeffer
2-3 große Basilikum-Spitzen

Rucola-Salat:
½ bis 1 Paket Rucola

1 EL Zitronensaft
3 EL Bio-Olivenöl
etwas Fleur de Sel

Schaltet den Ofen an (200°C Umluft), belegt ein Backblech mit Backpapier und stellt euch eine Schüssel bereit. Schneidet das Baguette in kleine, mundgerechte Happen und schüttet sie in die Schüssel. Streut ein wenig Salz (vorsichtig!) und frisch gemahlenen Pfeffer darüber, dann gießt ihr etwas Olivenöl darüber und mengt alles schnell mit den Händen durch, bis das ganze Brot mit Öl benetzt ist. Schüttet es auf das Blech – es sollte nach Möglichkeit nicht übereinander liegen – und ab in den Ofen, bis die Croutons knusprig und hellbraun sind.

Wascht den Rucola in lauwarmen Wasser und laßt ihn eine Weile darin liegen, damit die Bitterstoffe heraus gezogen werden. In der Zwischenzeit rührt ihr die Sauce für den Rucola an. Das Dressing sollte nicht zu salzig sein.

Rührt die Sauce für den Tomaten-Salat an, schneidet die Tomaten in beliebige Stücke und den Basilikum klein und mischt alles gut durch.

Richtet schon einmal alles her, was ihr so für das Essen braucht, denn sobald das Brot fertig ist, solltet ihr eß-fertig sein.

Sind die Croutons wie gewünscht, mischt sie gleich mit den Tomaten und rührt den Salat gut durch. Und jetzt: sofort genießen, schlemmen und es sich gut gehen lassen 😀

Schweinemedaillons – besser als das Original und vollkommen vegan

Medaillons - mit den "Beilagen" *gg*

Medaillons – mit den „Beilagen“ *gg*

Ich mag kein Soja. Ich mag den Geschmack einfach nicht und habe auch bisher nur einen Tofu gefunden, den ich wirklich liebe, denn er schmeckt meistens nach dem Kochen nicht mehr nach Tofu – der Räuchertofu vom Rossmann.

Genau das gleiche Problem hatte ich mit den Soja-Schnitzeln/Schnetzeln/Stückern … Mittlerweile habe ich für die Soja-Schnitzelchen eine für mich perfekte Art der Würzung gefunden, damit sie einfach nur lecker und unwiderstehlich werden.

Ich mache meistens gleich zwei Portionen, weil sich sonst der Aufwand einfach nicht lohnt.

Mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher übergieße ich 10 Soja-Stücker und lasse sie für einige Zeit stehen; meistens für 1 Stunde. Zwischendurch tunke ich sie immer wieder unter und drehe sie auch um. Das hat den Effekt, dass der Soja-Geschmack etwas heraus gezogen wird.

Dann bereite ich in einem Topf aus ca. 1 Liter Wasser, Gewürzmischungen, Gemüsebrühe und Raucharoma ein Geschmacksbad zu (genaue Mengen weiter unten). Die Soja-Stücker drücke ich vorsichtig zwischen den Händen aus, lege sie in ihre Würze und koche sie für ca. 20 Minuten darin. Auch hier drücke ich sie immer wieder mal runter und wende sie.

Nachdem sie gekocht sind nutze ich meine Kartoffelpresse zum Ausdrücken – das ist einfach nur genial! Ich lege 3 bis 4 Stücker so hinein, dass sie nicht brechen und drücke dann die Flüssigkeit aus. So werden sie schön trocken und können kross braten.

Super praktische Kartoffelpresse für Soja-Schnitzel

Super praktische Kartoffelpresse für Soja-Schnitzel

Dann können die kleinen Schlingel in eine Pfanne mit sehr heißem Öl. Wer mag, kann sie auch noch einmal von beiden Seiten mit Gewürzen bestreuen. Schön kross gebraten und dann auf einem Küchentuch kurz vom Fett befreit schmecken die einfach himmlisch lecker – und sind saftiger und leckerer als es jemals ein Stück Schwein war. … und die scharfen Rosmarinkartoffeln findet ihr hier: https://davinassoulfood.wordpress.com/2014/01/28/scharfe-rosmarinkartoffeln/

Da ich Lebensmittelverschwendung hasse, hebe ich immer den Sud vom Kochen auf, indem ich ihn kochendheiß in ein Glas mit Schraubdeckel fülle, sofort verkehrt herum hinstelle und solange auf dem Kopf stehen lasse, bis es vollständig ausgekühlt ist. Der so eingemachte Sud hält sich dann im Kühlschrank eine ganze Weile und kann für das nächste Mal wieder verwendet werden. Meistens nutze ich den Sud zweimal, außer er hat einfach zu gut geschmeckt – dann wird er noch ein drittes Mal verwendet.

Schnell eingemachter Sud

Schnell eingemachter Sud

Hier mein „Rezept“ für den oben beschriebenen Sud:

1 Liter Wasser
2 TL flüssiges Hickory Raucharoma
½ -1 EL Grill- & Pfannengewürz
½ -1 EL Brathähnchengewürz
2 geh. TL Gemüsebrühe

Guten Appetit 🙂

Scharfe Rosmarinkartoffeln

Scharfe Rosmarinkartoffeln - mit den "Beilagen" *gg*

Scharfe Rosmarinkartoffeln – mit den „Beilagen“ *gg*

Diese Kartoffeln sind herrlich. Süß-sauer und scharf, mit viel Rosmarin.

Backofen auf 200°C Umluft vorheizen, ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech bereit stellen. In der Zwischenzeit …

750g Kartoffeln in Spalten schnippeln und 3 Minuten in leicht gesalzenem
Wasser vorkochen. In der Zwischenzeit in einer großen Schüssel
1 TL frisch gem. Pfeffer
1 geh. TL Paprikapulver
1 TL geschrotete Chili
2 EL Olivenöl
1 EL Balsamico-Essig
½ EL Agavendicksaft
½ EL frisch gehackter Rosmarin oder getrockneter (dann etwas weniger nehmen)
Meersalz mischen. Die Kartoffeln abgießen und sofort gut mit der
Marinade vermengen. Alles auf das Backblech schütten, ausbreiten und für ca. 30 – 40 Minuten im Ofen rösten und karamellisieren lassen, in der Hälfte der Zeit die Kartoffeln umdrehen.

Schmeckt gut mit einem Joghurt-Dip oder mit gebratenen Schweine-Medaillons https://davinassoulfood.wordpress.com/2014/01/29/schweinemedaillons-besser-als-das-original-und-vollkommen-vegan/. Oder einfach pur 🙂

Nützlich, oder nicht – das ist hier die Frage ;-)

Gesammelte Werke von Guide Books (2 Fehlkäufe ^^)

Gesammelte Werke von Guide Books (2 Fehlkäufe ^^)

(Juchhu, endlich mal kein Rezept *ggg*)
In diesem Teil möchte ich ein paar meiner Erfahrungen weiter geben, die euch auf eurem Trip vielleicht nützlich sein könnten.

Falls ihr Fragen habt, dann kontaktiert mich gerne jederzeit!

Guide books

In allen Attraktionen, die einen Shop haben, kann man ein Guide book kaufen. Eine kurze Zusammenfassung mit interessantem über das Schloss und mit Bildern etc.

Die Preise sind ab 1 Pfund.

Ich persönlich halte es mittlerweile so, dass ich mir erst das Objekt ansehe, und wenn es mir gefallen hat, das Guide book kaufe, da man ja keine Bilder in den meisten Schlössern machen darf.

Für mich sind die Bücher auch eher Andenken als Guide, denn meistens habe ich alles interessante schon vorher im Web gelesen.

Highland gathering / Highland games

Wir waren bei DEN Highland Games in Braemar im September. Die Spiele finden immer am ersten September-Wochenende statt, und obwohl die Queen dorthin kommt, kostet es lächerlich wenig. Wenn ich mich recht erinnere, haben wir jeder nur 18 Pfund bezahlt, für Plätze direkt vorne, mitten am Geschehen.
Leider, leider waren wir nicht vorbereitet genug.
Kaum waren wir in Braemar angekommen und haben unsere Plätze eingenommen – fing es an zu regnen und hörte nicht mehr auf.
Wir waren schon früh da, „um noch zu unseren Plätzen zu kommen.“ Das wäre gar nicht nötig gewesen, denn der richtige Ansturm begann erst nach 12 Uhr.
Naja, um zurück auf den Regen zu kommen: Wir hatten zwar beide Funktionsjacken, aber die haben uns nicht davor geschützt, klatschnasse Hosen zu bekommen. Und nach ein paar Stunden Regen ging auch langsam die Feuchtigkeit durch die Jacken.
Wenn ihr also zum Highland Gathering fahrt, dann rate ich euch es so zu machen, wie all die Schotten, die da hinkamen:
Sie hatten Mülltüten dabei, um sich darauf zu setzen, teilweise auch Picknick-Decken. Viele nutzten die Mülltüten auch um sich damit die Beine abzudecken, einige zogen sie ihren Kindern über die Kleidung. Natürlich nicht zu vergessen die Schirme.
Das faszinierende an der ganzen Sache war, das sich die Schotten dort in Familienverbänden zusammen rotteten, Picknickkörbe dabei hatten und dann ein richtiges Picknick mit Oma und Opa und den Kindern abhielten.

Es war toll, und wären wir nicht nass und verfroren gewesen, wäre der Tag echt gut geworden 🙂

Leider hatte ich an dem Tag auch noch leichtes Fieber, und nachmittags sind wir dann gefahren, weil auch nicht klar war, ob die Queen kommt, es viel zu voll war und wir gar nicht mehr auf unsere Plätze kamen … Und prompt, als wir dann weggefahren sind, wer kommt uns da entgegen??? Natürlich, die Queen. Vielleicht darf ich es ja das nächste Mal erleben, wenn ich wieder zum Gathering fahre – denn wiederholen werde ich das auf alle Fälle, nur eben besser vorbereitet 🙂

Wetterschutz

Ich habe mir jetzt wieder eine neue Funktionsjacke gekauft. Meine alte war eine „billige“ 3-in-1 Jacke, die aber leider nicht viel getaugt hat in dem Sinn, das ich darin angefangen habe zu schwitzen und sie auch nicht sooooo lange den Regen abgehalten hat. Ich werde sehen, wie neue ist – die ist um einiges teurer als die alte und ich erhoffe mir mal „echte“ Funktion 😉

Wenn ihr euch eine Jacke anschafft, dann achtet darauf das sie verschweißte Nähte, mindestens bis 3.000mm Wassersäule Regenschutz und viele Taschen hat. Außerdem sollten unbedingt die Reißverschlüsse verschweißt oder abgedeckt sein.

Auch wenn es doof klingt, aber hier ist das Aussehen der Jacke eher zweitrangig.

Ich kann jedem nur empfehlen, seine Jacke, Schuhe und auch Tasche und/oder Rucksack vor der Abreise kräftig mit Imprägnierspray zu behandeln, vor allem, wenn es schon ältere Sachen sind. Bei den teuren Luxusmarken, die auch nicht für Frauen wie mich gemacht sind, weiß ich nicht ob man die nach-imprägnieren muss (also Wolfskin, Schöffel etc.)

Ich hatte mir bei meinem ersten Urlaub 2008 in Edinburgh Castle einen Poncho kaufen müssen, weil es einfach nicht aufhören wollte zu regnen und ich Gefahr lief, vollkommen durchnässt zu sein. Das ist eine coole Sache und ich kann nur empfehlen: Nehmt einen mit!

Denn wenn ihr beim Gathering seid, beim Tattoo oder sonst einer Veranstaltung, die lange dauert, dann könnt ihr euch den einfach überschmeißen und seid geschützt. Noch dazu haben diese netten Dinger ja auch ein sehr kleines Packmaß, fallen also nicht wirklich ins Gewicht. (Jaaaa, beim Gathering hat mir das nicht viel gebracht, weil meine Freundin meinte, das es garantiert nicht regnet – „Meinst Du wirklich?“ „Ja, sicher!“ „Ganz sicher?“ „JAHA“ … soviel dazu ^^. Der Poncho lag im Auto – und ich wurde nass *grummel* :-D)

Ansonsten kann ich nur empfehlen, wirklich den Zwiebellook einzuhalten – dann kann nichts mehr schief gehen. (Naja, natürlich sind die richtigen Schuhe auch wichtig :-))

Schuhe – ja, Schuhe mit gutem Profil, wasserdicht und atmungsaktiv sind unabdingbar, wenn man in Ruinen herumkraxelt, an Flußufern ist und auf dem Strand unterwegs. Auch hier lohnt es sich auf jeden Fall etwas mehr Geld auszugeben.

Und nach all dem, was ich jetzt mal wieder geschrieben habe, hat mich doch glatt wieder die unbändige Freude darüber gepackt, dass es nicht mehr lange ist – und ich bin wieder „daheim“. *jauchz* 😀

World greatest and yummiest soup ever ;-) – Kürbis-Süßkartoffelsuppe mit Pilzen / Pumpkin – sweet potato soup with mushrooms

Kürbis-Süßkartoffel-Kartoffel-Pilzsuppe mit süß-sauer eingelegtem Kürbis

Kürbis-Süßkartoffel-Kartoffel-Pilzsuppe mit süß-sauer eingelegtem Kürbis

Please find the english version below, if there´s any interest 🙂

Ich LIEBE Kürbis. Ich LIEBE Süßkartoffeln. Ich LIEBE Pilze und ich LIEBE Kartoffeln. Und das hier, ja, das hier ist die perfekte Kombination aus allem. Meine Lieblings-Herbst-Winter-Soulfood-Feel good-Herzwärmer-Suppe.

Manche mögen sie nicht mögen – aber ich könnte mich reinlegen 😀

Die Suppe hat eine Einlage aus ihren Zutaten und wird noch mit süß-sauer eingelegtem Kürbis gekrönt. Himmmmmlisch! (Kürbis habe ich selbst eingelegt, aber den gibt es wohl auch fix und fertig zu kaufen)

Für gute 4-6 großzügige Portionen braucht ihr:

1 große Süßkartoffel
½ Butternut-Kürbis
3 mittelgroße Kartoffeln
1 Zwiebel
frische oder getrocknete Pilze – wenn ich getrocknete nehme, dann meistens 30-40g, ansonsten nach Belieben. Mir persönlich schmeckt die Suppe mit den getrockneten am besten, und zwar Maronen, Steinpilze, Kräuterseitlinge und Champignons, sowie Austernpilze und Shiitake
2-3 TL Gemüsebrühe
1 Msp. Kurkuma
etwas Chili
etwas Thymian und Rosmarin
frisch gemahlener Pfeffer
ein Stück Ingwer

Petersilie für die Einlage

Wenn getrocknete Pilze verwendet werden, weicht diese ca. 1 – 2 Stunden vorher in 1 Liter kochendem Wasser ein. Dann schüttet sie ab, aber hebt unbedingt das Einweichwasser auf!

Schält alles, was zu schälen ist und hackt die Zwiebel in Stücke. Legt von der Süßkartoffel ein Drittel, von den Kartoffeln eine Kleine und vom Kürbis auch ein Drittel zur Seite. Den Rest schneidet ihr in größere Stücke. Den Ingwer schälen und nur etwas ein- aber nicht durch schneiden. So treten die ätherischen Öle besser aus.

Bratet in einem großen Topf die Zwiebel und das Gemüse an, bis es leicht Farbe nimmt, gebt den Ingwer dazu, dann die Hälfte der Pilze und gießt ca. ¾ des Pilzsudes an. Den Rest stellt ihr zur Seite um damit später die Suppe noch zu verdünnen. Habt ihr kein Einweichwasser dann nehmt einfach pures Wasser. Gebt nun noch die Gemüsebrühe, Gewürze und Kräuter dazu und lasst alles kochen, bis es bissfest ist.

In der Zwischenzeit schnippelt ihr das restliche Gemüse und die Pilze in klitzekleine Stückchen, gebt diese in eine Pfanne mit heißem Olivenöl und Petersilie und bratet alles bei mittlerer Hitze bis es gar ist. Würzt die Einlage mit Salz und Pfeffer – aber nicht zu viel, die Suppe ist ja auch schon würzig.

Ist das Gemüse in der Suppe gar, fischt den Ingwer raus und püriert alles. Sollte die Suppe zu dickflüssig sein, gießt noch von dem Pilzsud an. Möchtet ihr sie heller haben, dann geht das wunderbar mit Reisdrink. Sojasahne nehme ich nicht so gerne, da sie einen starken Eigengeschmack hat – aber wie bei so vielem: Das ist Geschmackssache. Schmeckt die Suppe jetzt ab.

Macht das Glas Kürbis auf, aber bitte auf keinen Fall abgießen.

Wenn ihr die Suppe anrichtet, dann gebt von der Einlage hinein, dazu Kürbis und wenn der Sud vom Kürbis wirklich süß ist, dann träufelt noch etwas davon über die Suppe.

Habt ihr zufällig ein schönes, steirisches Kürbiskernöl zur Hand, toppt das natürlich noch die Suppe.

Und dann lasst den ganzen Herbst in all seiner Pracht und seinem Geschmack auf euch wirken!

Guten Appetit!

World greatest and yummiest soup ever 😉 – Pumpkin – sweet potato soup with mushrooms

(I have absolutely no clue what I´m doing here, but I´ll try my best – and I hope my English won´t be too bad and maybe, in best case, amusing ^^ This will be my first recipe in English here, so if there is anything you don´t understand please do not hesitate to contact me.)

I LOVE pumpkin. I LOVE sweet potatoes. I LOVE mushrooms and I love taters. And this here, yes, this is the perfect combination of all those veggies. My favourite-autumn-winter-soulfood-feel good-heartwarming-soup.

Some might like it, some might not – but I could wallow in it 😀

This soup has an inlay made of it´s ingredients and is topped with lovely sour-sweet canned pumpkin. It´s just heaaaaaaaavenly! I preserve my own pumpkin but I am sure you can buy it somewhere.

Serves 4-6 generous portions:

1 big sweet potato
½ Butternut pumpkin
3 medium-sized potatoes
1 onion
fresh or dried mushrooms – when I´m using dried I mostly take about 30 to 40 gram, otherwise just take what you have. I like the soup best with dried mushrooms, like bay boletus, yellow boletus, king oyster mushroom and button mushrooms, as well as oyster mushrooms and shiitake mushrooms
2-3 tsp vegetable stock
1 good pinch turmeric
a bit of chili
a bit of thyme and rosemary
freshly cracked pepper
a piece of ginger

parsley for the inlay

If dried mushrooms are used water them for about 1 or 2 hours with hot water. Drain them but keep the water, you´ll need it later.

Peel all that can be peeled and chop up the onion into big chunks. Put each a third of the sweet potato and the pumpkin to the side and also one small potato; chop up the rest into big chunks, too. Peel the ginger and make some incisions. Doing this the essential oils will get better into the soup.

In a big pot fry the onions and the veggies until they are slightly brown, than add ginger and half of the mushrooms and add ¾ of the mushroom water. Keep the rest for later in case the soup would be too thick. If you should have used fresh mushrooms just take some water. Add veggie stock, seasoning and herbs and cook until done.

In the meanwhile snip left veggies and mushrooms into wee pieces and put them in a hot pan with some olive oil and parsley. Fry until done, then add some salt and pepper. But be careful, do not season it too strong, because the soup itself is already seasoned.

As soon as the veggies in the soup are done remove the ginger and puree. Should the soup be too thick add some of the mushroom water. If you would like to have a slightly brighter colour add some rice drink (milk). I am not using soy cream in this case because for my taste it has a much too strong taste of its own (but surely that is only my personal taste). Now season to taste.

Open the canned pumpkin but keep the syrup.

When preperating the soup add some of the inlay and the canned pumpkin and if wished some of the syrup from the pumpkin, too.

And if you accidentally should have some nice pumpkinseed oil, preferably from Styria, your soup will be even more yummy.

And then let the taste and the gorgeousness of autumn affect you.

Enjoy your meal 😀

Gebrannte Mandeln

Ich weiß, ich weiß, Weihnachten ist vorbei – aber egal, dieses Rezept ist so toll, das man es immer machen kann. Und meine Freunde freuen sich auch den Rest des Winters über ein Päckchen gebrannte Mandeln. Noch dazu sind sie echt günstig, vergleicht man die Preise des Einkaufs mit dem, was man auf einem Markt bezahlt.

Vorbereitungen hierzu sind allerdings auch unumgänglich, aber alles in allem sollte es nicht länger als eine halbe Stunde dauern. Und bitte, bitte – schickt die Kinder weg!!! Der Zucker, der Herd und die Mandeln sind abartig heiß und ihr könnt keinerlei Ablenkung gebrauchen und auch kein Kind, das sich Verbrennungen zuzieht. Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung, auch wenn mein „Kind“ ein junger Mann war, der zu Besuch war. (Er wollte nicht hören und hat sich böse verbrannt)

Ich benutze eine alte, aber gute beschichtete, hohe Pfanne, die ich nur für die Mandeln nehme. Achtet darauf, dass das Kochgeschirr hohe Temperaturen aushält und nichts darin anbrennen kann oder früher angebrannt ist.

Holt euch einen Spülhandschuh oder etwas Vergleichbares für eure Rührhand, damit die geschützt ist, denn der Zucker spritzt etwas und einen Holzkochlöffel oder Holz-Pfannenwender.

Klebt den Herd ab mit Zeitungspapier und Krepp-Klebeband – macht das bitte unbedingt oder ihr schrubbt eeeewig den Herd und ärgert euch über festgeklebten Zucker – auch noch nach Tagen.

Stellt ein Backblech mit Backpapier bereit. Darauf kühlen die kleinen Sünden dann aus.

Ihr braucht:

200g Mandeln
200g Zucker
ca. 1 gestr. EL Zimt
Mark einer Vanilleschote oder Vanilleextrakt (ich nehme immer 1 TL flüssigen Vanilleextrakt)
1 Schöpfkelle Wasser

Gebt den Zucker mit den Gewürzen und dem Wasser in die Pfanne und kocht alles unter Rühren auf. Der Zucker sollte sich schon leicht auflösen. Gebt dann die Mandeln hinzu und rührt und rührt und rührt. Regelt die Hitze allerhöchstens eine Stufe runter.

Die Mandeln durchlaufen jetzt verschiedene Aggregatzustände. Zuerst meint man, es tut sich gar nichts und man wundert sich, ob man das richtig macht. Dann wird alles super heiß und man denkt, ob das richtig sei ^^. Dann fängt der Zucker an trocken zu werden und plötzlich zu kristallisieren – und man bekommt Panik, ob man alles richtig gemacht hat :-D.

Sobald es soweit ist, müsst ihr höllisch aufpassen und erst recht ständig weiter rühren, denn jetzt fangen die Mandeln an zu karamellisieren. Es bildet sich unter den Mandeln der Karamell, schichtet jetzt alles ständig übereinander und hin und her, bis der meiste Zucker Karamell, also wieder flüssig ist.

Hier ist leider der Grat zwischen lecker und verbrennen sehr knapp.

Wenn die Mandeln so sind, wie ihr sie haben wollt, schüttet sie sofort auf das Blech und breitet sie aus. Es sollte keine an der anderen liegen. Macht das bitte unbedingt mit dem Holzlöffel!!!

Dann könnt ihr die Pfanne leicht auskühlen lassen. Keine Angst, bei einer beschichteten Pfanne ist es kein Problem die sauber zu bekommen. Wenn sie noch warm ist, füllt einfach Wasser mit Spüli bis zum Rand und legt gleich den Holzlöffel rein. Dann ist das kein Problem mehr.

Die Mandeln sind, solange sie noch heiß sind, total weich. Aber das ist normal. Sobald sie kalt geworden sind, sind sie knackig und einfach nur himmlisch lecker.

Herbstsalat – mit Walnüssen, Camembert und Äpfeln

Dieser Salat ist himmlisch – und leider nicht vegan und ich habe ihn leider auch nicht nachbauen können. Es gibt einfach keinen adäquaten Ersatz für Camembert. Ich denke, wenn ich mal irgendwann wenigstens einen Bio-Camembert finde, werde ich ihn mir zum Geburtstag oder zu einem Feiertag gönnen. Deswegen gibt´s leider auch kein Bild.

Ihr braucht:

1 Romana oder anderen knackigen Salat, Feldsalat passt auch hervorragend
1 Apfel pro Person
1 Handvoll Walnußkerne pro Person
Butter und Ahornsirup
½ Camembert pro Person
Joghurt- oder Sahnedressing (z.B. 1 EL Essig, Salz & Pfeffer, etwas Zucker, 2 EL Öl und 1 EL Joghurt oder Sahne)

Salat rupfen und gründlich waschen und schleudern.
Äpfel schälen und entkernen, in dünne Spalten schneiden und in Butter anbraten. Wenn sie gar sind, herausnehmen und die Walnußkerne in die Pfanne geben. Mit dem Ahornsirup karamellisieren lassen. Leicht auskühlen lassen.
Sauce auf dem Salat verteilen, Camembert in Scheiben schneiden, ebenfalls verteilen, dann die Äpfel und Nüsse darüber geben. Sofort servieren und genießen.

Eine kleine Aufmunterung

Hi ihr Süßen!

War heute beim Arzt, Blut besprechen. Leider ist er ignorant und gegen Vegan.

Ich hab mich so aufgeregt, und dann kam mein dicker kleiner Schatz.

Ich teile das Bild heute mit allen, die eine kleine Aufmunterung brauchen oder einfach ein "Ohhh" los werden wollen 😀

Achja, an sich ist alles in Ordnung. Ausser das meine nicht vorhandene Schilddrüse zu stark funktioniert.

Egal, hier meine Maus, mein Schatzebubbel, mein Schatz (Gollum, Gollum) *pruuuust*

Chinesischer Nudelsalat

Chinesischer Nudelsalat

Chinesischer Nudelsalat

Dieses Rezept ist auch wieder eines, mit dem ich aufgewachsen bin und auch wenn ich weiß, das zwar so ziemlich jeder davon begeistert war, hat ihn doch immer keiner nachgemacht, da es – wie vieles andere auch – Arbeit macht.

Ich möchte ihn dennoch mit euch teilen, damit das Rezept weiter gegeben werden kann. Dieses Rezept ist seit 1983 in unserer Familie und kam immer mehrfach im Jahr auf den Tisch, besonders aber an Heiligabend oder Silvester (sofern wir Buffet gemacht hatten).

Das Rezept liste ich hier mit Fleisch auf, so wie der Salat eigentlich sein sollte, aber er schmeckt mir wesentlich besser, wenn da kein Fleisch dran ist ^^. Da das Fleisch sowieso „Beiwerk“ ist, ist es ein leichtes für Veganer das Zeugs wegzulassen. Ich koche die Sauce dann natürlich nicht so lange, meistens nur ein paar Minuten und zusammen mit den Wasserkastanien.

Für die Sauce:
1 Tasse Sojasauce
1/3 Tasse Zucker
½ Tasse Weißwein (geht auch ohne)
¼ Tasse Wasser
1 TL gem. Ingwer
2 Knobizehen, fein gehackt oder gepreßt
2 Hähnchenbrüste oder Pute alles zusammen in einem Topf ca. 45 Minuten kochen, dann auskühlen lassen. Fleisch heraus fischen und in feine Streifen zerreißen, beiseite stellen. Nicht wundern – die Sauce riecht nicht gut beim Kochen – und unbedingt aufheben!

1 großer Pack Glas- oder Reisnudeln in kochendem Wasser für 10 Minuten einweichen oder bis sie gar sind, dann abgießen, leicht abkühlen lassen und dann mit einer Küchenschere in kleinere Stücke schnibbeln – ist ´ne riesen Sauerei – macht aber tierisch Spaß ^^
¾ TL Pfeffer
½ TL Salz
2 TL Zucker
¾ Tasse Öl
¼ Tasse Essig
Petersilie
Dill
Schnittlauch in einer Schüssel mischen

1 kleine Dose Wasserkastanien in Scheiben schneiden, in die Sauce geben

1 knackigen Salat in kleine Stücke gezupft, beiseite stellen

4 – 5 EL Sesam in einer Pfanne rösten

In die Salatsauce die Nudeln und den Sesam geben, alles durchmengen. Dann schüttet ihr nach und nach von der Kochsauce zu den Nudeln, bis ihr einen „schmatzenden“ Effekt der Nudeln habt. (Gebt das Fleisch hinzu und lasst den Salat durchziehen.) Probiert immer mal, und wenn er zu geschmacklos wird, gebt weiter von der Kochsauce dazu. Meistens kann man die komplett an die Nudeln schütten.

Eventuell könnt ihr noch mit etwas mehr Essig nachwürzen.

Den Salat isst man dann zusammen mit dem grünen Salat. Ich hab ihn aber auch schon oft einfach nur so gegessen.

Das gibt übrigens eine Riesenmenge.

Guten Appetit und ich würde mich freuen, wenn er euch schmeckt. Gebt mir doch einfach euer Feedback, wie ihr ihn findet.

LG, eure Davina